Frosch

Warum wir dieses Projekt lieben

Pioniere der Bio-Reiniger!
Aus nachwachsenden Rohstoffen und biologisch abbaubar!
Verpackung aus voll recyclingfähigem PET!
Engagiert sich in Naturschutzprojekten!

Geh einen Schritt

Grüne Reiniger von Frosch

Haushaltsreiniger für Glanz mit gutem Gewissen

2011 feiert der Frosch runden Geburtstag: Vor 25 Jahren brachte die Marke den ersten grünen Reiniger in die Regale. Heute ist Frosch Marktführer im Bereich der Haushaltsreiniger – und arbeitet emsig daran, die Nachhaltigkeit seiner Produkte weiter zu verbessern.

Wer kennt sie nicht, die Reiniger mit dem grünen Frosch? Ob Küche, WC oder Wohnzimmer – die umweltfreundlichen Putzmittel gibt es für alle Haushaltsbereiche. Wie sein älterer Bruder der "Froschkönig"  schrieb auch der grüne Frosch Geschichte. Es war einmal vor über 140 Jahren…

Der Froschkönig wird geboren

1867 gründen die Nachkommen eines Mainzer Glöckners die Wachswarenfabrik "Gebrüder Werner". Mit dem Einstieg des Kaufmanns Georg Mertz 1878 wird daraus die Firma „Werner & Mertz“, die nach dem Tod von Mertz an dessen Schwiegersohn übergeht. Jener Philipp Adam Schneider führt das Unternehmen in eine neue Richtung – der findige Tüftler nutzt seine Erfahrungen in der Wachsverarbeitung, um eine revolutionäre Schuhcreme zu kreieren. 1901 kommt Erdal auf den Markt, 20 Jahre später ist die Marke mit dem charakteristischen Froschkönig die meistverkaufte Schuhpflege Deutschlands.

Nach dem Krieg erweitert das Unternehmen sein Sortiment schrittweise und bringt neue Marken im Reinigungs- und Pflegebereich auf den Markt. Dabei geht Werner & Mertz mit der Zeit. Und als in den 80er Jahren das Bewusstsein für Umweltprobleme erwacht, beweist die Firma erneut ihren Pioniergeist.

Der Frosch wird grün

Joschka Fischer nannte ihn einmal einen "Grünen der ersten Stunde". 1986 kam der Frosch Neutralreiniger erstmals in die Regale. Die unscheinbare Flasche ohne Etikett stach förmlich heraus aus dem Potpourri knallbunter Putzmittel und sorgte trotz bescheidenem Auftretens für einiges Aufsehen: Als damals erster phosphatfreier Haushaltsreiniger leitete der grüne Saubermann eine neue Ära gewässerschonender Reinigungsmittel ein. Im Jahr darauf folgte ein Essigreiniger, nach und nach kamen weitere Produkte zum Putzen, Waschen und Spülen hinzu.

Diese haben eines gemeinsam: eine umweltfreundliche Rezeptur. Dazu gehören pflanzliche Tenside, die nicht nur nachwachsend, sondern auch fast vollständig biologisch abbaubar sind. Auf schädliche Chemikalien wie Phosphate, Borate, PVC und Formaldehyd wird verzichtet. Des Weiteren sind die Produkte sehr hautfreundlich – Konservierungsmittel und Parfüm kommen nur begrenzt oder gar nicht zum Einsatz. Bei den Wirkstoffen wird auf bewährte Hausmittel wie Essig, Spiritus, Seife und Soda gesetzt. Seit 1997 baut man zusätzlich auf Zitruskraft, beispielsweise mit natürlichen Rohstoffen aus Orangenschalen.

Heute ist der grüne Frosch bekannt wie ein bunter Hund: 2011 wurde die Marke Frosch von den Lesern des Reader´s Digest in der Kategorie "Haushaltsreiniger" zur "Most Trusted Brand" gewählt – das zehnte Mal in Folge. Das zeugt nicht nur von Bekanntheit, sondern auch von Vertrauen. Diesem Vertrauen gilt es gerecht zu werden, und so legt sich der Frosch nicht auf die faule Haut, sondern arbeitet konstant an einer Verbesserung seiner Ökobilanz.

Sparsame Verpackung und Recycling-Initiative

Von wegen, es kommt nur auf den Inhalt an: In Sachen Nachhaltigkeit spielt die Verpackung eine tragende Rolle. Das ist auch dem Frosch klar – und so macht er viele große Sprünge, um die Hülle seiner Produkte nachhaltiger zu gestalten. Von Anfang an war die Verpackung aus voll recyclingfähigem PET. 1995 holte man dann einen Verpackungshersteller direkt auf das Mainzer Werksgelände – das spart an die 1.200 LKW-Fahrten pro Jahr. Und mit der neuen Recycling-Initiative zeigt der Frosch, was in ihm steckt: Alle Verpackungen enthalten von nun an mindestens 50 Prozent recyceltes PET.

Eine Initiative mit Vorbildcharakter, denn was nützt es recyclingfähiges Material zu verwenden, wenn es anschließend nicht wiederverwertet wird? Noch wandert ein großer Teil des gesammelten PET vom Gelben Sack in Verbrennungsanlagen. Eine Verschwendung, schließlich spart Recycling gegenüber der Neuproduktion an die 75 Prozent des Öls und 65 Prozent der Energie. Am umweltfreundlichsten ist jedoch immer noch die Verpackung, die gar nicht erst hergestellt wird. Deshalb gibt es Flüssig-Waschmittel und Weichspüler im ressourcensparenden Beutel statt in der Flasche. Für einige Produkte bietet Frosch zudem umweltfreundliche Nachfüllpackungen an.

Frosch schützt Frösche

In Sachen Naturschutz unterstützt Frosch die Arbeit von Umweltorganisationen. Beispielsweise mit der Biodiversitäts-Initiative „Frosch schützt Frösche“: Seit zehn Jahren kooperiert Werner & Mertz mit dem NABU, um in den Rheinauen zwischen Mainz und Bingen wieder Laubfrösche anzusiedeln. Hinzu kommt ein Projekt zum Moorschutz in der Eifel. Und gemeinsam mit dem WWF werden Naturschutzprojekte zum Erhalt von Flussauen in Frankreich, Österreich und Spanien gefördert.

Ganzheitliche Nachhaltigkeit im Unternehmen

Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung lassen sich nicht trennen. Deshalb setzt nicht nur die Marke Frosch, sondern das gesamte Unternehmen auf ganzheitliche Nachhaltigkeit. Dazu gehört einerseits die Treue zum Standort Deutschland. Zum anderen soziales Engagement. 2010 unterstützte Werner & Mertz deutsche Tafeln sowie die von Naturkatastrophen verheerten Länder Haiti und Pakistan mit Sachspenden im Wert von insgesamt über einer Million Euro.

Zum Umweltschutz tragen unter anderem Energiesparmaßnahmen und eine firmeneigene Wasseraufbereitungsanlage bei. Die neue Hauptverwaltung von Werner & Merz wiederum ist geradezu ein Musterbeispiel nachhaltiger Architektur: Auf dem Dach drehen sich 16 kleine Windkraftanlagen und liefern den Strom für die Wärmepumpe im Keller. Und auf der gesamten Dachfläche sind über 200 Photovoltaikmodule installiert. Wind und Sonne erzeugen im Jahresverlauf ca. 177 MWh. Bilanz: Bei einem Gebäudebedarf von 156 MWh bleibt ein Überschuss von jährlich 21 MWh – die Hauptverwaltung erzeugt mehr Energie als sie verbraucht. Nehmen wir uns also ein Beispiel am Frosch, der einem indianischen Sprichwort folglich nicht den Teich austrinkt, in dem er lebt.

Thomas Sedlmeyr

08.10.2011
 

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